Anmeldung der Photovoltaikanlage

beim Netzbetreiber & Bundesnetzagentur (BNetzA)


Wenn eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage installiert wird, dann muss die Anlage angemeldet werden.

Und zwar sowohl bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) als auch beim jeweiligen Netzbetreiber.

 

Anmeldung der Anlage bei der Bundesnetzagentur

Nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) müssen die Betreiber von Photovoltaikanlagen diese anmelden.

In § 17 Abs. 2 EEG ist dies klar geregelt.


Es müssen alle Anlagen bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Laut § 33b EEG gilt die Anmeldepflicht

aber auch für solche Photovoltaikanlagen, deren Strom direkt vermarktet wird (wenn der Strom zum Beispiel

an Mieter im eigenen Haus verkauft wird). Und auch bei Erweiterungen bestehender Anlagen müssen diese Erweiterungen gemeldet werden.

 

Die Anmeldung der Photovoltaikanlage kann leicht über das Portal der Bundesnetzagentur im Internet erfolgen.

Seit 2011 ist das der einzige Weg, seine PV-Anlage bei der Bundesnetzagentur anzumelden.

 

 

Wer, Was und Wann

Einzig der Anlagenbetreiber selbst kann die Photovoltaikanlage anmelden.

 

Folgende Daten müssen der BNetzA übermittelt werden:

  • Name und Anschrift des Anlagenbetreibers
  • E-Mail-Adresse
  • Standort der Anlage
  • Nennleistung in kWp
  • Tag der Inbetriebnahme

Die Anmeldung sollte auf jeden Fall vor oder spätestens am Tag der Inbetriebnahme erfolgen.

Gleichzeitig sollte aber die Anlage nicht länger als zwei Wochen vor Inbetriebnahme gemeldet werden.

 

Anmeldung beim Netzbetreiber

Die Netzbetreiber sind in Deutschland verpflichtet, Strom aus Photovoltaikanlagen in das Netz einzuspeisen.

Von ihnen wird übrigens auch die Einspeisevergütung ausgezahlt. Dazu muss die Photovoltaikanlage beim Netzbetreiber angemeldet beziehungsweise ein Antrag auf Netzanschluss gestellt werden.

 

Fristen

Der Netzbetreiber hat das Recht, eine Netzverträglichkeitsprüfung durchzuführen. Bei Anlagen bis

10 kWp Leistung sind keine Probleme zu erwarten. Dennoch hat der Netzbetreiber laut Gesetz bis

zu acht Wochen Zeit für die Netzverträglichkeitsprüfung.

 

Diesen Antrag stellt man grundsätzlich vor der Montage der Photovoltaikanlage!

 

Ist die PV-Anlage dann fertig installiert, steht die Inbetriebnahme an. Dabei wird ein sogenanntes Inbetriebnahmeprotokoll erstellt.

 

Dieses Inbetriebnahmeprotokoll wird dann zusammen mit der Bescheinigung der Bundesnetzagentur

(dass die PV-Anlage dort auch ordnungsgemäß angemeldet wurde) an den Netzbetreiber übermittelt.

Je nach Unternehmen werden noch einige zusätzliche Unterlagen erforderlich. Erst wenn auch dies

erledigt ist, wird die Einspeisevergütung für die Photovoltaikanlage ausgezahlt.

 

Alle wichtigen Formulare und Hinweise zum Anmeldungsprozess finden Sie in den Unterpunkten von "Formulare und Anmeldungsunterlagen".

 

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